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ValeskaMalerei

Die Malerin

Valeska in ihrem Atelier
Valeska in ihrem Atelier

Valeska malt seit über fünfzig Jahren. Über 1.000 Bilder, mehr als 100 Einzelausstellungen in über 100 Städten in Europa und Nordamerika. Ihre Arbeiten hängen im Europäischen Parlament in Brüssel, in Ministerien, Banken und Konzernzentralen — und in den Büros von Menschen, die täglich daran vorbeigehen.

Herkunft

Geboren 1940 in Stettin. Studium an der Deutschen Akademie der Künste in Berlin. [VORGABE] Der Weg führte vom Sozialistischen Realismus über den Surrealismus zum abstrakten Expressionismus.

Achtundzwanzig Jahre lebte und arbeitete sie in Düsseldorf, wo sie als eine der ersten Frauen in den Künstlerverein „Malkasten“ aufgenommen wurde. Seit den Achtzigerjahren ist München ihre Wahlheimat; ihr Atelier liegt im Münchner Raum.

Die Schuppenbilder

[VORGABE] Ab 1965 entstehen die Schuppenbilder — die Form, an der ihre Arbeit bis heute erkennbar ist: weiche, gerundete Körper, die sich überlagern wie Schuppen, wie Zellen, wie Landschaft aus großer Höhe. Der Kunstkritiker Dr. Eike Pies nannte sie 1983 „mikrokosmische Landschaften und phantastische Visionen“.

Die Technik

Valeska malt in Öl-Lasuren. Bis zu 23 hauchdünne Schichten liegen übereinander, jede muss trocknen, bevor die nächste kommt. Das Licht dringt durch die oberen Schichten hindurch und wird von den unteren zurückgeworfen. So entsteht die Tiefe, die ihre Bilder aus der Nähe anders zeigen als aus zehn Metern Entfernung.

Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturreferentin der Stadt Nürnberg, stellte diese Technik 2005 in die Tradition der europäischen Malerei von Rubens bis ins 19. Jahrhundert. Für einzelne Serien mischt sie andere Materialien unter die Farbe: Eiweiß, Harze, Metallstäube — und für die Serie bauKUNST 2019 ausschließlich Baustoffe: Beton, Bitumen, Teer, Gips, Baumrinde, Asche und Blattgold.

Die Formate reichen bis 3,60 × 2,00 Meter, einzelne Arbeiten bis 4,00 Meter Breite. Ein Bild dieser Größe braucht Monate.

Auszeichnungen

Sammlungen

Ihre Bilder wurden von Unternehmen und Institutionen erworben oder gemietet, darunter die Deutsche Post und die Deutsche Telekom. Das Europäische Parlament zeigte 1999 die Serie Nationalfarben; Vizepräsident Dr. Ingo Friedrich erwarb daraus das Bild in Schwarz-Rot-Gold für sein Büro.


Fünfzig Jahre

Das Atelier mit Arbeitsbereich und Sitzecke
Das Atelier mit Arbeitsbereich und Sitzecke
Valeska mit Franz Josef Strauß, Oktoberfest 1984
Valeska mit Franz Josef Strauß, Oktoberfest 1984
Valeska mit Bundespräsident Walter Scheel, Düsseldorf 1974
Valeska mit Bundespräsident Walter Scheel, Düsseldorf 1974
Valeska mit Dr. Edmund Stoiber
Valeska mit Dr. Edmund Stoiber
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Besuch in Valeskas Atelier
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Besuch in Valeskas Atelier

Arbeiten